Französische Tischtennis-Meisterschaften: Simon Gauzy muss sich mit Silbermedaille begnügen

Die Mission Titelverteidigung ist Simon Gauzy, internationaler Topspieler der TTF Liebherr Ochsenhausen, bei den Französischen Meisterschaften nicht geglückt, auch wenn es lange anders ausgesehen hatte.

Bei dem sehr gut besetzten Turnier in Mouilleron-Le-Captif im Département Vendée war der 27-Jährige durch Siege gegen namhafte Konkurrenten wie Benjamin Brossier (4:1), Jules Rolland (4:2) und Alexandre Cassin (4:1) mit starken Auftritten ins Finale gestürmt. Dort jedoch fand der favorisierte Weltklassemann vom oberschwäbischen Bundesligisten nicht in seinen Rhythmus und musste sich seinem erst 18-jährigen Nationalmannschaftskollegen Alexis Lebrun in vier Sätzen geschlagen geben.

Somit blieb es für Gauzy einstweilen bei drei nationalen Titeln im Herren-Einzel, die er in den Jahren 2013, 2020 und 2021 erringen konnte.

Von den TTF war zudem Can Akkuzu, Französischer Champion im Jahr 2019, im Sport- und Kulturkomplex “Vendespace” am Start. Doch für den 25-jährigen Elsässer, der in der Bundesligarückrunde der zurückliegenden Saison so erfolgreich gespielt hatte, lief es nicht nach Maß. Im Achtelfinale schied Akkuzu gegen Alexis Lebruns erst 15-jährigen Bruder Félix ohne Satzgewinn aus, wobei zwei Durchgänge hauchdünn in der Verlängerung verloren gingen. Auch im Doppelwettbewerb lief es unglücklich: Akkuzu musste in der ersten Runde kampflos aufgeben, da sich sein Partner Irvin Bertrand verletzt hatte.