Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung bei der Firma Utz Lebensmittel GmbH in Ochsenhausen ist die EnBW-Regio-Tour 2025/26 der TTF Liebherr Ochsenhausen erfolgreich zu Ende gegangen. Gemeinsam mit Partnern, Schulen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern blickten die Verantwortlichen am Donnerstagvormittag auf ein erfolgreiches Projektjahr zurück.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben dem Dank an alle Beteiligten insbesondere die Präsentation der Projektergebnisse sowie der Ausblick auf eine mögliche Fortführung der Initiative. Hauptpartner und Namensgeber der Tour ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Unterstützt wird das Projekt außerdem von den Paten Utz Lebensmittel, der Kreissparkasse Biberach, der AOK Gesundheitskasse Ulm-Biberach sowie Cteam.

Große Beteiligung und positive Resonanz

An der EnBW-Regio-Tour 2025/26 beteiligten sich insgesamt 15 Schulen, 53 Klassen und 949 Schülerinnen und Schüler. Über mehrere Monate hinweg waren Trainerinnen und Trainer der TTF Liebherr Ochsenhausen an den teilnehmenden Schulen im Einsatz und gestalteten praxisorientierte Einheiten direkt im regulären Sportunterricht.

Die Rückmeldungen der Schulen fielen durchweg positiv aus. Viele Lehrkräfte berichteten von einem gestiegenen Interesse am Tischtennis im Schulalltag. Teilweise wurde neues Equipment angeschafft, Tischtennis stärker in den Unterricht integriert und sogar als Bestandteil der Sportbenotung aufgenommen. Darüber hinaus nutzten rund 30 Prozent aller Teilnehmenden die Heimspiel-Gutscheine und besuchten ein Bundesligaspiel der TTF Liebherr Ochsenhausen.

Stimmen zum Projekt

Im Rahmen des offiziellen Teils gaben mehrere Projektbeteiligte Einblicke in die Bedeutung der EnBW-Regio-Tour aus unterschiedlichen Perspektiven.

TTF-Präsident Kristijan Pejinovic bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten und hob den gemeinsamen Einsatz hervor: „Wir wissen, dass die Teilnahme an einem solchen Projekt immer auch organisatorischen Aufwand bedeutet – für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Daher ist wichtig, sichtbar zu machen, was hinter der EnBW-Regio-Tour steckt: engagierte Partner, starke Unterstützung aus der Region und vor allem die Begeisterung für Bewegung, Gemeinschaft und Sport“.

Auch Landrat Mario Glaser betonte die positive Entwicklung des Projekts. Die EnBW-Regio-Tour sei inzwischen weit mehr als eine einzelne Veranstaltungsreihe und stelle eine „echte Win-win-win-Situation“ für die Region, die beteiligten Unternehmen sowie den Sport dar. Gleichzeitig machte Glaser deutlich, dass das Abschlussevent nicht als endgültiger Abschluss verstanden werden solle: „Ich wünsche mir sehr, dass dieses Projekt auch in Zukunft genauso erfolgreich weitergeführt wird.“

Thomas Stäbler von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hob die Bedeutung des persönlichen Engagements hinter solchen Initiativen hervor. „Solche Projekte brauchen mehr als nur Sponsoren. Es braucht Menschen, die sie mit Leben füllen, organisieren und durchführen“, sagte Stäbler. Besonders wichtig sei dabei, dass Kinder durch den Sport früh soziale Kompetenzen entwickeln: „Im Sport lernt man, im Team zusammenzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Ziele zu erreichen. Verantwortung zu. Genau solche Eigenschaften sind später auch im Berufsleben wichtig. Und vielleicht kommt davon irgendwann auch etwas zur EnBW zurück – in Form von jungen Menschen, die Teamgeist mitbringen und sich engagieren möchten.“

Als Gastgeber des Abschlussevents stellte Matthias Utz die regionale Verbundenheit seines familiengeführten Unternehmens in den Mittelpunkt. Besonders wichtig sei ihm die Förderung junger Menschen – unter anderem durch Ausbildungsplätze, Praktika und Ferienjobs. Projekte wie die EnBW-Regio-Tour unterstütze Utz Lebensmittel deshalb bewusst. „Kinder und Jugendliche sammeln hier wichtige Erfahrungen, die sie prägen – sei es durch Zusammenhalt, Fairness oder den Umgang miteinander. Solche Erlebnisse stärken Persönlichkeiten und schaffen Fähigkeiten, die auch im späteren Berufsalltag von großer Bedeutung sind“, betonte Utz.

Blick hinter die Kulissen

Nach dem offiziellen Teil erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Betriebsführung Einblicke in das Unternehmen Utz Lebensmittel. Beim anschließenden gemeinsamen Austausch mit Buffet und verschiedenen Tischtennisstationen stand vor allem das persönliche Miteinander im Vordergrund.

Begleitet wurde die Veranstaltung zudem von weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Projektpartner, darunter Dr. Michael Schieble von der Kreissparkasse Biberach sowie Armin Steigmiller von der AOK Gesundheitskasse Ulm-Biberach. Ebenfalls vor Ort waren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschule Uttenweiler, der Grundschule Ochsenhausen, der Anna-von-Freyberg-Grundschule Laupheim, der Grundschule Erlenmoos sowie der Mühlbachschule Schemmerhofen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen EnBW-Regio-Tour ziehen die Verantwortlichen der TTF Liebherr Ochsenhausen gemeinsam mit ihren Partnern ein durchweg positives Fazit. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt einmal mehr die Bedeutung regionaler Kooperationen im Sport- und Bildungsbereich.