Für mehrere Spieler der TTF Liebherr Ochsenhausen stand in den vergangenen Tagen die Team-Weltmeisterschaft 2026 in der OVO Arena Wembley in London auf dem Programm. Besonders erfolgreich verlief das Turnier für Shunsuke Togami, der mit Japan die Silbermedaille gewann. Aber auch die anderen Spieler der Oberschwaben präsentierten sich gut in Form.

Togami mit wichtiger Rolle beim WM-Silber für Japan

Das erfolgreichste Turnier aus TTF-Sicht spielte Shunsuke Togami. Der japanische Spitzenspieler, der seinen Vertrag in Ochsenhausen kürzlich verlängert hatte, erreichte mit Japan das Finale der Team-Weltmeisterschaft und gewann die Silbermedaille.

In der Gruppenphase musste sich Japan zwar Deutschland (2:3) und Frankreich (2:3) knapp geschlagen geben und belegte lediglich Rang drei, steigerte sich im weiteren Turnierverlauf jedoch deutlich. Nach Erfolgen gegen Belgien, Kasachstan, Deutschland und Chinese Taipeh zog Japan souverän ins Finale ein, wo sich die Mannschaft dem favorisierten China mit 0:3 geschlagen geben musste.

Togami kam in allen Begegnungen zum Einsatz und überzeugte mit einer starken Einzelbilanz von 5:3.

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Chirita überzeugt bei Rumäniens Achtelfinaleinzug

Auch Iulian Chirita präsentierte sich bei der WM in guter Form. Mit Rumänien überstand der 20-Jährige zunächst souverän die Gruppenphase mit Erfolgen gegen Benin, Argentinien und Peru.

Nach einem 3:1-Erfolg über Polen im Sechzehntelfinale wartete im Achtelfinale mit China der spätere Weltmeister – dort endete die Reise der Rumänen trotz großem Kampf mit 1:3.

Chirita selbst hinterließ mit einer starken 5:1-Bilanz jedoch einen hervorragenden Eindruck und gehörte zu den positiven Überraschungen des Turniers.

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Iizuka erreicht Viertelfinale mit Brasilien

Leonardo Iizuka erreichte mit Brasilien das Viertelfinale des Turniers. Die Südamerikaner überstanden die Gruppenphase mit Siegen gegen Puerto Rico, Ungarn und Usbekistan erfolgreich und setzten sich anschließend auch gegen Singapur sowie Gastgeber England durch.

Erst im Viertelfinale war gegen Frankreich Endstation. Iizuka kam ebenfalls in jeder Begegnung zum Einsatz und sammelte wichtige Erfahrungen. Seine persönliche Bilanz: 2:5.

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Levenko mit starker Bilanz für Österreich

Andreas Levenko zeigte mit Österreich ebenfalls solide Leistungen. Die Österreicher marschierten ohne Satzverlust durch die Gruppenphase gegen Malaysia, Italien und Togo und bezwangen anschließend Indien klar mit 3:0.

Im Achtelfinale erwies sich Südkorea allerdings als zu stark. Levenko überzeugte dennoch mit einer positiven 3:1-Bilanz und bestätigte seine stabile Form.

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